Mit einer feierlichen Indienststellung in Koblenz wurde am 22. September 2025 das Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr offiziell in Dienst gestellt. Die neue Dienststelle in der Falckenstein-Kaserne markiert einen entscheidenden Schritt in der Neuausrichtung des Sanitätsdienstes im Rahmen des Unterstützungsbereichs der Bundeswehr.
Ein ehemaliger Oberfeldwebel der Bundeswehr erhält über 1.700 Euro für zusätzliche Gassigänge mit seinem Diensthund. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wertete eine Lehrgangsbelehrung als verbindliche Anordnung von Mehrarbeit – trotz fehlender Zuständigkeit des Ausstellers und entgegen der offiziellen Vorgaben.
Die Bundeswehr verzeichnete im vergangenen Jahr 302 neue Fälle, bei denen ein Verdacht auf extremistische Bestrebungen geprüft wurde. Damit lag die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) bearbeitete Ende 2024 insgesamt 1159 Fälle. Besonders stark vertreten war der Bereich Rechtsextremismus.
Die Bundesregierung hat im Verteidigungsministerium ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung der militärischen Sicherheit beschlossen. Mit dem Artikelgesetz Militärische Sicherheit sollen die Befugnisse des Militärischen Abschirmdienstes erweitert, Einstellungsüberprüfungen beschleunigt und die Handlungsmöglichkeiten der Feldjäger ausgebaut werden.
Das vom Kabinett verabschiedete Gesetz zur Reform des Wehrdienstes zielt darauf ab, die Bundeswehr strukturell und personell besser auf aktuelle Herausforderungen vorzubereiten. Kernpunkte der Neuregelung sind ein freiwilliger Wehrdienst mit modernen Rahmenbedingungen, ein digitales Erfassungssystem sowie der Ausbau des Reservistendiensts.
Seit der Einführung des Veteranenabzeichens im Jahr 2019 wurden rund 131.000 Anträge gestellt – fast genauso viele Abzeichen gingen auch an ihre neuen Besitzerinnen und Besitzer.
Der bislang nur Spezialkräften vorbehaltene Multitarndruck soll künftig in der gesamten Bundeswehr zum Einsatz kommen. Ab 2026 ist die Beschaffung neuer Ausrüstung und Bekleidung im neuen Tarnmuster vorgesehen. Die Umstellung für alle Soldatinnen und Soldaten soll bis 2029 abgeschlossen sein.
Die Bundesregierung lehnt eine Einbeziehung von Frauen in eine mögliche Wehrpflicht ab. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Eine Änderung des Grundgesetzes, das Frauen von einer Verpflichtung zum Dienst mit der Waffe ausschließt, ist nicht vorgesehen.
Noch vor der Sommerpause hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zum Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz (BwBBG) beschlossen. Ziel ist es, Rüstungsvergaben künftig deutlich effizienter abzuwickeln, sodass dringend benötigtes Material schneller bei der Truppe ankommt.
Die Bundeswehr steht vor erheblichen Herausforderungen beim Ausbau ihrer Infrastruktur. Insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Wiedereinführung des Wehrdienstes zeigt sich ein deutlicher Mangel an Unterkünften für neue Rekrutinnen und Rekruten. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU), spricht von einer Großbaustelle innerhalb der militärischen Infrastruktur.
Die Bundeswehr beabsichtigt, bis zu 1.000 neue Leopard-Kampfpanzer und 2.500 gepanzerte Radfahrzeuge vom Typ Boxer zu beschaffen. Mit einem Gesamtvolumen von rund 25 Milliarden Euro verfolgt das Vorhaben das Ziel, die Anforderungen der NATO an die deutsche Verteidigungsfähigkeit zu erfüllen.
Die Bundeswehr und die Autobahn GmbH des Bundes haben eine neue, bundesweit einheitliche Vereinbarung für Militärschwertransporte unterzeichnet. Die am 30. Juni in Berlin geschlossene Regelung ersetzt die bisher unterschiedlichen Vorgaben der einzelnen Bundesländer und schafft klare Rahmenbedingungen für militärische Transporte auf dem deutschen Autobahnnetz.