Beteiligung als umfassende Kultur in den Hilfen zur Erziehung

Hans-Ullrich Krause Haltungen - Methoden - Strukturen

Inhaltliche Ausgangspunkte des Fachbuchs Beteiligung als umfassende Kultur in den Hilfen zur Erziehung bilden die Annahmen, dass Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft von zentraler Notwendigkeit ist und gleichzeitig eine demokratische Grundhaltung eine Voraussetzung für gelingende Beteiligung darstellt.

Beteiligung in Erziehungshilfe-Organisationen der Formen der Heimerziehung muss alle Bereiche der Organisation und alle Bereiche der Ausgestaltung von Erziehungshilfen umfassen. Auf dieser Grundlage werden in dem Band Möglichkeiten, Ideen, konkrete Methoden und Anleitungen zur Umsetzung von Beteiligung in diesem Sinne gegeben. Diese basieren zum Großteil auf den Ergebnissen eines Landesmodellprojekts, in dessen Rahmen Fachkräfte, Kinder und Jugendliche, Eltern, Kooperationspartner und Wissenschaftler_innen drei Jahre lang gemeinsam an dem Thema gearbeitet haben. Diese können als Anregungen dienen, übernommen werden, erweitert werden oder einen Prozess in der eigenen Einrichtung anstoßen, konkrete Schritte für die breite Umsetzung von gelebter Beteiligung zu entwickeln.

Hans-Ullrich Krause, Heimerzieher, Dipl.-Pädagoge, Kronberger Kreis für dialogische Qualitätsentwicklung, Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule Berlin und Universität Luxemburg, Vorstandsvorsitzender der IGfH, Leiter des Kinderhauses Berlin-Mark Brandenburg.

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) ist eine bundesweit und – als deutsche Sektion der Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE) – auch international tätige Fachorganisation der erzieherischen Hilfen, insbesondere im Bereich der Hilfen für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben und aufwachsen.

Die IGfH versteht sich als Lobby im Dienste des Wohls und der Rechte von jungen Menschen, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben. Sie vertritt nur in diesem Rahmen die Interessen von Erziehern/innen und von Institutionen.

Die IGfH verpflichtet sich zu intensiver und kritischer Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung und den Erfahrungen der Praxis, die Aussagen machen über notwendige Gestaltung der Lebensräume junger Menschen und derzeit dagegen bestehende Hindernisse in den Einrichtungen der öffentlichen Erziehung.

Mehr zu Publikationen und Projekten der IGfH finden Sie unter www.igfh.de.

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Einband:
broschiert
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256 Seiten
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14,8 x 21,0
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978-3-925146-94-7
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