Neues Sturmgewehr der Bundeswehr

Die Entscheidung für den Anbieterwechsel beim Sturmgewehr der Bundeswehr sorgte im vergangenen Jahr für einige überraschte Gesichter.

Doch schnell sorgte eine Klage des unterlegenen Herstellers für eine erneute Wendung. Nun ist wohl die endgültige Entscheidung gefallen.

Das Sturmgewehr der Bundeswehr wird demnach in Zukunft weiterhin von der Firma Heckler & Koch stammen. Dies ließ die Vergabestelle nun durchscheinen. Der bisherige Favorit C. G. Haenel ist aufgrund angeblicher Patentverletzungen aus dem Rennen und wird auch formal von dem Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Als Erfolg konnte immerhin verbucht werden, dass alle Auslandseinsätze der Bundeswehr ohne großes Infektionsgeschehen bewältigt wurden. Dies ist bei der Menge an beteiligten Soldatinnen und Soldaten keine Selbstverständlichkeit. 

Bei gleicher Qualiät günstiger

Noch im vergangenen Herbst hatte C.G. Haenel den Zuschag mit der Begründung bekommen, dessen Gewehre seien bei gleicher Qualität günstiger.  

Dass die Firma nun komplett ausgeschlossen wurde, überrascht die mit dem Verfahren befassten erneut. Für die Zukunft wird daher ein verbessertes Vergabeverfahren gefordert.

Droht ein weiteres Verfahren?

Endgültig geklärt ist die Angelegenheit immer noch nicht. Auch C.G. Haenel steht es jetzt offen, gegen die Entscheidung zu klagen.  

Zu der damaligen Entscheidung hat unser Autor Thomas Enke eine lesenswerte Einschätzung gegeben. Sie finden diese unter folgendem Link: https://www.walhalla.de/news/epochale-entscheidung-oder-erwartbarer-wechsel-zum-anbieterwechsel-beim-sturmgewehr-der-bundeswehr

 


Quelle: Bundestag.de


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