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Pläne für flexibles Arbeiten

Nach intensivem Austausch mit Bürgern und Experten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Pläne für mehrere Sozial- und Arbeitsmarktreformen vorgestellt, die die „Arbeit von morgen prägen“ sollen. Heil will den Beschäftigten beispielsweise mehr Flexibilität am Arbeitsplatz ermöglichen und einen Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten, zum Beispiel im Home-Office, prüfen. Außerdem soll durch Mehrarbeit, Überstunden oder nicht genutzte Urlaubstage auf Zeitkonten Arbeitszeit angespart werden können, um Auszeiten beispielsweise für Weiterbildung, Ehrenamt oder Betreuung und Pflege von Angehörigen zu ermöglichen.

Gemischte Reaktionen auf Reformpläne

Der Deutsche Gewerkschaftsbund reagiert positiv auf die Vorschläge von Minister Heil. Er will vor allem Reformpläne zu Weiterbildung, Hartz VI und Kinderarmut schnellstmöglich umgesetzt sehen. Die Grünen begrüßen die Idee, öffentliche Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen zu vergeben.

Doch Minister Heil stößt mit seinen Vorschlägen auch auf Kritik. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hält den Dialogprozess des Arbeitsministers für eine „Alibi-Veranstaltung“, dessen Forderungen gingen weit über den Koalitionsvertrag hinaus. Einen Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten zu schaffen, greife zu sehr in die unternehmerische Freiheit ein und sei außerdem bei den meisten Handwerks- und Produktionstätigkeiten nicht durchführbar.

Quelle: www.tagesschau.de/inland/heil-flexibles-arbeiten-101.html

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.vorgezogenes-wahlkampfgetoese-heil-wegen-reformvorschlaegen-fuer-arbeitsmarkt-in-der-kritik.a1b52e7c-a4df-4521-ad01-ba0ca3a5dbbc.html

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