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Corona-Krise lässt Renten steigen

In diesem Jahr werden die Renten noch nicht steigen. Doch bereits im nächsten Jahr wird die Rentenerhöhung rund vier Milliarden Euro ausmachen, in den darauffolgenden Jahren drei Milliarden Euro.

Das ergab eine Rechnung des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Die Löhne sinken, doch die Renten sinken nicht entsprechend

Grund dafür ist die Corona-Pandemie und die Aussetzung des Nachholfaktors in der Rente. Die Pandemie ist an der Wirtschaft nicht spurlos vorbeigegangen: Laut der Rentenversicherung sind die Löhne in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent gesunken. Die Renten folgen diesem Trend aber wegen der Rentengarantie nicht entsprechend.  

Nach der Pandemie werden sich die Löhne wieder dem alten Niveau angleichen. Die Renten werden infolgedessen erhöht, da sie wegen des gestrichenen Nachholfaktors auch dann steigen, wenn Lohnsteigerungen lediglich frühere Lohnrückgänge ausgleichen.  

Bis 2050 wird sich die Rentensteigerung laut den Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik auf insgesamt 100 Milliarden Euro summiert haben.

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