Auftakt für die neuen Dienstgrade

Mit dem Bundeswehr-Einsatzbereitschaftsstärkungsgesetz wurde beschlossen, die bisherige Mannschaftslaufbahn zu erweitern. Dies soll den Dienst für diejenigen Soldatinnen und Soldaten, die sich nicht für eine Unteroffizierslaufbahn oder Offizierslaufbahn begeistern können, attraktiver gestalten. Konkret bedeutet dies fortan die Chance, nach dem Oberstabsgefreiten zum Korporal und Stabskorporal aufzusteigen, verbunden natürlich mit einer höheren Besoldung.

Prinzip der Bestenauswahl

Nach Aussage der Bundeswehr sollen die ersten der ca. 1.400 Dienstposten ab Ende 2021 bzw. zum 1. April 2022 besetzt werden. Die neuen Mannschaftsdienstgrade sind demnach gezielt für die leistungsstärksten Soldatinnen und Soldaten vorgesehen, die mehr Verantwortung übernehmen wollen. Die Beförderungen richten sich nach dem Prinzip der Bestenauswahl. 

Ausbau nach erfolgreicher Testphase

Die Erfahrungen aus der Startphase möchte die Bundeswehr nutzen, um bis zum Jahr 2031 5.000 Dienstposten mit den neuen Dienstgraden besetzen zu können.