Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Sabine Hindrichs, Ellen Fährmann Pflegefachliche und rechtliche Grundlagen zur Fixierungsvermeidung

Erhaltung und Förderung der Mobilität, Sturzprophylaxe, alternative Hilfsmittel

Die Beurteilung, wann eine freiheitsentziehende Maßnahme erforderlich und angemessen ist bzw. ob es mildere Alternativen gibt, kann nicht getroffen werden ohne pflegefachliches Wissen. Wird eine solche Maßnahme als notwendig angesehen, sind die rechtlichen Vorgaben strikt einzuhalten.

Der Leitfaden Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen ist für Auszubildende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung konzipiert. Auch wer überwiegend mit den rechtlichen Fragestellungen befasst ist, kann die Ausführungen und die vielen bildlichen Darstellungen erkenntnisgewinnend einsetzen:

  • Aktuelles pflegefachliches Wissen zur Erhaltung und Förderung der Mobilität sowie zu Risiken bei Bewegungseinschränkungen
  • Darstellung der Problematik bewegungs- und freiheitseinschränkender Maßnahmen aus pflegefachlicher Sicht
  • Vorstellung eingesetzter Hilfsmittel zur Sicherung bzw. Fixierung und Aufzeigen von typischen Gefahrensituationen
  • Überblick über die fachlichen Grundlagen, die sich die Langzeitpflege in Auseinandersetzung mit der Thematik erarbeitet hat
  • Aufzeigen der betreuungsrechtlichen Problematik anhand eines exemplarischen Falles: im Zuge der Gutachtenserstellung einer Verfahrenspflegerin werden pflegefachlichen und rechtlichen Überlegungen, die in jedem Einzelfall angestellt werden müssen, erläutert
  • Vorstellung alternativer und präventiver Hilfsmittel

Mit über 100 Fotos, Grafiken, Checklisten und Übersichten.

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Leseprobe:

1.1 Leitgedanken zum Thema Mobilität
(Sabine Hindrichs, Ellen Fährmann)

Betrachten wir die Möglichkeit eines Menschen zu einem Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe, dann sind Bewegung und Mobilität zusammen mit der Kognition die Hauptfaktoren, die genau dieses ermöglichen. Sie ermöglichen und erhalten Teilhabe und Beziehungen im gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Leben eines Menschen und gestalten damit einen der wertvollsten Lebenszusammenhänge. Dies macht die Erhaltung und Förderung der alltäglichen Bewegungsfähigkeit zu einer zentralen Aufgabe in der Pflege und bei Betreuungsmaßnahmen.

Mobil zu sein ist ein Grundbedürfnis. Es ist das Recht jedes Einzelnen, seine Mobilität auszuleben. Menschen, die durch Pflegebedürftigkeit, Hochaltrigkeit und/oder geriatrische Erkrankungen zunehmend ihre eigenständigen Bewegungsmöglichkeiten einbüßen, benötigen in unserer Gesellschaft, die durch Schnelligkeit und Mobilität geprägt ist, die notwendigen Unterstützungsangebote, um ihre noch vorhandenen Möglichkeiten zu erhalten bzw. diese zu fördern. Zudem müssen mit geeigneten Angeboten Defizite substituiert und kompensiert werden.

Vollständige Leseprobe

Ich wünsche dieser Veröffentlichung eine weite Verbreitung! Sie sollte in keiner Alteneinrichtung und in allen Bereichen, die mit dieser Problematik befasst sind, fehlen!

— socialnet.de

Sabine Hindrichs, Dozentin für Pflegefachthemen und Dokumentation, Unabhängige Pflegesachverständige und Pflegefachberaterin, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleitung, Betriebswirtin für das Gesundheitswesen, Qualitätsauditorin im Gesundheitswesen, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gerontopsychiatrische Fachkraft und Wundtherapeutin

Ellen Fährmann, Unabhängige Pflegesachverständige und Fachkraft für Pflegebedürftigkeit, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleiterin, Pflege- und Sozialmanagerin / Heimleitung, Fachkraft für Palliativ Care, Qualitätsmanagementbeauftragte

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978-3-8029-7536-3
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