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Frauenanteil in Führungspositionen der Bundesverwaltung steigt auf 47 Prozent

Der Frauenanteil in Führungspositionen der Bundesverwaltung ist bis Ende 2025 auf 47 Prozent gestiegen. Das teilte Bundesfrauenministerin Karin Prien in einer Pressemitteilung am Montag (29.06.2026) mit. Damit wurde die gesetzliche Zielmarke von 50 Prozent zwar knapp verfehlt, gegenüber 2015 ist der Anteil jedoch deutlich gestiegen. Damals lag er bei 33 Prozent.

Prien bezeichnete die Entwicklung als „deutliches Zeichen für Gleichstellung“. Die Bundesverwaltung müsse ihrer Vorbildfunktion als Arbeitgeberin gerecht werden. Zugleich betonte die Ministerin, dass die Bemühungen um eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen fortgesetzt würden. Entscheidend seien attraktive Arbeitsbedingungen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

Grundlage für die Entwicklung sind das 2015 novellierte Bundesgleichstellungsgesetz sowie das zweite Führungspositionen-Gesetz von 2021. Darin wurde das Ziel einer gleichberechtigten Besetzung von Führungspositionen im öffentlichen Dienst gesetzlich verankert. Ergänzend unterstützte der „Plan FüPo 2025“ die Bundesressorts mit Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung.

Nach Angaben des Bundesfrauenministeriums zeigt das Monitoring, dass die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung entfaltet haben. Ziel bleibt eine annähernd gleichmäßige Verteilung von Frauen und Männern auf allen Führungsebenen der Bundesverwaltung.

Schulungen für die Gleichstellungsbeauftragten finden Sie hier 
 

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