Nicht nur mehr Geld, sondern es auch schneller und effektiver einsetzen – Zum Bericht des Wehrbeauftragten

09.03.2018 – Im Grund war der Bericht des Wehrbeauftragten nicht wirklich spektakulär.

Dennoch war die Wahrnehmung dieses Mal eine Besondere. Dies lag vor allem daran, dass sich trotz der vorherigen Berichte nicht wirklich viel am Zustand der Bundeswehr geändert hat. Die Einsatzfähigkeit, so musste es schließlich auch das BMVg zugeben, hat sich in den letzten Jahren Stück für Stück reduziert. Die ausgerufenen Trendwenden bringen zwar ein geändertes Bewusstsein für die Lage in der Truppe, sie greifen aber noch nicht genug.

Darum ging es dem Wehrbeauftragten Dr. Hans-Peter Bartels nicht so besonders ums liebe Geld, sondern um die Zeit. Was in den vergangenen Jahren angestoßen wurde, muss nun endlich umgesetzt werden. Wie da gehen soll? Der Wehrbeauftragte wünscht sich vor allem mehr Pragmatismus. Statt genau zu evaluieren, ob 40.000 oder 45.000 Nachtsichtgeräte zu bestellen seien, sollten doch schon einmal 20.000 bestellt werden, die ja auf jeden Fall gebraucht werden. Die bestehenden Zeitpläne, die Investitionen und Modernisierung teilweise bis 2024 in die Länge ziehen, sind unter diesem Gesichtspunkt nicht hinnehmbar.

Ähnlich sieht es auch der BundeswehrVerband als größte Interessenvertretung der Soldatinnen und Soldaten. Der Druck soll weiter aufrechterhalten werden, um die Reformen zeitnah umzusetzen. Auf der Aufgabenseite geht es nämlich sehr schnell. Gerade erst hat der Bundestag die Ausweitung der bestehenden Mandate bestätigt.

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