Gravierende Nachteile für Hausbesitzer

29.04.2014 – Immobilien-Sachverständiger Pachowsky über die ab 1. Mai rechtsgültige EnEV 2014.

Nur wenige Vermieter bzw. Haus- und Wohnungseigentümer wissen, was mit der EnEV 2014, der neuen Energiesparverordnung, auf sie zukommt. Die Verordnung ist kompliziert gefasst, ihre Auswirkungen sind nur schwer verständlich. Die Änderungen betreffen u. a. den neuen Energieausweis, Pflichtangaben bei Immobilienanzeigen, Wärmedämmpflicht (Eigentümer müssen Gebäude mit bedenklichem Material luftdicht dämmen) sowie die Kontrolle durch Energieberater.

Aber auch Mieter sind betroffen: Sie müssen sich an allen Wärmedämm-Maßnahmen mit 11 Prozent beteiligen, ob es ihnen passt oder nicht. Einzige Vorgabe: Der Vermieter hat die Maßnahme richtig ankündigt.

Immobilien-Sachverständiger Reinhold Pachowsky über die neue Verordnung:

"Ich bin empört, dass diese schlampig erstellte Verordnung von allen Instanzen einfach so durchgewunken wurde. Einige der darin enthaltenen Punkte dürften sogar verfassungswidrig sein, da Eigentümer - je nachdem ob sie Selbstnutzer oder Vermieter sind - unterschiedlich behandelt werden. Besitzer älterer Immobilien z. B. müssen hinnehmen, dass ihre Immobilie im Energieausweis in Alarmrot klassifiziert wird."

In seinem demnächst in der 10. Auflage erscheinenden Profi-Handbuch Wohnungs- und Hausverwaltung beschreibt er auf aktuellem Rechtsstand die neuen Anforderungen und erläutert praxisnah, wie Wohnungen oder Häuser rentabel vermietet und zuverlässig verwaltet werden.

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