Probleme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht einsperren

Alternativen in der Heimerziehung

Die geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen ist ein nach wie vor praktiziertes Erziehungsmittel in der Heimerziehung. Heute, 20 Jahre nach Entstehung dieses Bandes, haben die Befürworter der Geschlossenen Unterbringung wieder an Boden gewonnen und das Thema wird in der Jugendhilfe durchaus kontrovers diskutiert.

Aus der Vorbemerkung von Anne Frommann: Der Zusammenhang zwischen Bewußtmachung von Notständen, Kritik, Engagement und Initiative ist in der Jugendhilfe noch nicht konsequent genug dazu benutzt worden, um aus einzelnen Pioniertaten flächendeckende Entwicklungen zu gewinnen. Daher halten wir es für gut und notwendig, den Begriff und die Tatsache der Alternativen zu konkretisieren. Alle Bedenken, Alternativen zur geschlossenen Unterbringung betreffend, haben Autoren und die mitarbeitenden Kleinheime und Wohngruppen selber klar zum Ausdruck gebracht. Missverständnisse und Missdeutungen werden wohl trotzdem nicht ausbleiben. Wenn aber die hier vorgelegten Ausführungen dazu dienen können, dass die Jugendhilfe als Ganzes sich etwas stärker als bisher versteht als eine einzige Alternative zu geschlossener Unterbringung, dann haben sie viel erreicht.

Dieser Titel ist eine Veröffentlichung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH).

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) ist eine bundesweit und - als deutsche Sektion der Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE) - auch international tätige Fachorganisation der erzieherischen Hilfen, insbesondere im Bereich der Hilfen für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben und aufwachsen.

Die IGfH versteht sich als Lobby im Dienste des Wohls und der Rechte von jungen Menschen, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben. Sie vertritt nur in diesem Rahmen die Interessen von Erziehern/innen und von Institutionen.

Die IGfH verpflichtet sich zu intensiver und kritischer Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung und den Erfahrungen der Praxis, die Aussagen machen über notwendige Gestaltung der Lebensräume junger Menschen und derzeit dagegen bestehende Hindernisse in den Einrichtungen der öffentlichen Erziehung.

Mehr zu Publikationen und Projekten der IGfH finden Sie hier.

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Umfang:
170 Seiten
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978-3-925146-15-2
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