Arbeitsplatz stationäre Jugendhilfe

Rudolph Günther, Martha Bergler Ergebnisse einer vergleichenden Berufsfeldanalyse und Maßnahmenvorschläge für MitarbeiterInnen im Gruppendienst

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Arbeits- und Berufssituation der Fachkräfte im vollstationären Gurppendienst der Jugendhilfe:

  • Welchen besonderen Belastungen sind die Mitarbeiter/innen ausgesetzt?
  • Wie hoch ist ihre Arbeitszufriedenheit?
  • Welche Fluktuationsquote besteht in diesem Arbeitsfeld?
  • Wohin wechseln Mitarbeiter/innen - und warum?

Die Ergebnisse dieser empirschischen Studie dürften für den Gesamtbereich der alten Bundesländer aussagekräftig sein. Die Untersuchung beschränkt sich dabei nicht auf eine Analsyse der Problemlage; ausführlich diskutiert werden vielmehr erforderliche Verbesserungen vor allem im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung und der beruflichen Rahmenbedingungen. Spezieller Handlungsbedarf ergibt sich nach den Ergebnissen etwa für Berufsanfänger/innen und für ältere Mitarbeiter/innen.

Vorgelegt wird erstmals überdies eine vergleichende Berufsfeldanalyse: Befragt wurden Mitarbeiter/innen nicht allein aus stationären Gruppen, sondern auch aus Tagesgruppen, Kindertageseinrichtungen und -außerhalb pädagogischer Arbeitsgebiete - in Verbänden und Organisationen. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit sind daher nicht nur für die stationäre Jugendhilfe von Interesse, sondern ebenso für viele weitere pädagogische und pflegerische Berufsfelder.

Dieser Titel ist eine Veröffentlichung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH).

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) ist eine bundesweit und - als deutsche Sektion der Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE) - auch international tätige Fachorganisation der erzieherischen Hilfen, insbesondere im Bereich der Hilfen für Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben und aufwachsen.

Die IGfH versteht sich als Lobby im Dienste des Wohls und der Rechte von jungen Menschen, die außerhalb der Herkunftsfamilie leben. Sie vertritt nur in diesem Rahmen die Interessen von Erziehern/innen und von Institutionen.

Die IGfH verpflichtet sich zu intensiver und kritischer Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung und den Erfahrungen der Praxis, die Aussagen machen über notwendige Gestaltung der Lebensräume junger Menschen und derzeit dagegen bestehende Hindernisse in den Einrichtungen der öffentlichen Erziehung.

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Erhältlich als:
Einband:
broschiert
Umfang:
250 Seiten
ISBN:
978-3-925146-31-2
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