Aktivierende Soziale Arbeit mit nicht-motivierten Klienten

Gerd Gehrmann, Klaus D. Müller Mit Arbeitshilfen für Ausbildung und Praxis

Fördern und Fordern in die Praxis der Sozialen Arbeit umsetzen

Wie können nicht-motivierte Klienten erreicht werden? In der Fachdiskussion wird meist von einem kooperativen Zusammenwirken von Fachkräften aus der Sozialen Arbeit und Klienten ausgegangen. In der Realität sieht dies leider oft anders aus.

Die Kürzung von Mitteln führt zu erschwerten Bedingungen für Sozialarbeiter. Umso mehr tritt die methodische Frage des Motivierens und Aktivierens in den Mittelpunkt jedes erfolgsorientierten Handelns in der Sozialen Arbeit.

Das Handbuch Aktivierende Soziale Arbeit mit nicht-motivierten Klienten bietet eine Vielzahl an praktischen Arbeitshilfen zum erfolgreichen Umgang mit nicht-motivierten Klienten, Checklisten, Konzeptvergleiche, Diskussion von Schlüsselfragen, Formulierung von Kontraktbildung und Zielvereinbarung.

Inhalte:

  • Charakteristika und Grundlagen einer 'Motivierenden Sozialen Arbeit'
  • Ausgewählte Techniken für die Arbeit mit nicht-motivierten Klienten
  • Aktuelle Konzepte am Beispiel der Sozialraumorientierung und neuen Steuerung
  • Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis der aktivierenden Familienarbeit


Leseprobe:

Aktivierende oder motivierende Soziale Arbeit?
(Gerd Gehrmann und Klaus D. Müller)

Wirksame Soziale Arbeit ist ohne Motivation und Mitarbeit nicht möglich
Wer über das Thema „aktivierende“ oder „motivierende“ Soziale Arbeit schreibt, kommt an dem Thema „aktivierender Staat“ nicht vorbei. Es ist kein Zufall, dass innerhalb der Profession zu einem Zeitpunkt Konzepte und Methoden der motivierenden Sozialen Arbeit entwickelt und diskutiert werden, an dem der Umbau des Sozialstaats stattfindet, der oft auch als Abbau verstanden wird. Zu dieser Kontroverse beabsichtigen wir uns an dieser Stelle nicht zu äußern. Bei genauerem Hinsehen geht es sicher um beides. Neben dem Thema des Buches hat – nicht zufällig – seit einiger Zeit vor allem das Thema „Bürgerbeteiligung“ und „neues Ehrenamt“ Konjunktur. Kess und Otto sehen hier eine ganz enge Verbindung: „In einer ersten Bestimmung können als aktivierende Soziale Arbeit diejenigen aktuellen Handlungskonzeptionen Sozialer Arbeit zusammengefasst werden, die sich an den staatstheoretischen und sozialpolitischen Debattenumdie Konzeption eines ,aktivierenden Staates , ausrichten.“

Vollständige Leseprobe

Der vorliegende Band enthält eine Reihe von nützlichen Techniken und Hinweisen, die zur methodischen Grundausstattung von SozialarbeiterInnen gehören sollten. Die Herausgeber bedienen sich dabei respektabler Quellen. Insofern kann der Band zur Erweiterung des professionellen Repertoires empfohlen werden, und das nicht nur für SozialarbeiterInnen, die mit KlientInnen in Zwangskontexten zu tun haben.

— socialnet.de

Gut lesbar. Der Band gibt einen gut gegliederten Überblick über die Methode motivierender sozialer Arbeit sowohl für die Ausbildung als auch für die in der sozialen Arbeit Tätigen. Abgerundet durch Beispiele, Checklisten und Formulierungshilfen.

— neue caritas

Das Buch stellt ein gut verständliches und praxisbezogenes Nachschlagewerk für die Soziale Arbeit dar.

— Zeitschrift für das Fürsorgewesen

Prof. Dr. Gerd Gehrmann und Prof. Dr. Klaus D. Müller lehrten bis zu ihrer Pensionierung am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule Frankfurt/Main; sie sind Experten auf dem Gebiet der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit.

Unter Mitarbeit von ausgewiesenen Experten: Marianne Gumpinger, Irene Hiebinger, Elisabeth Paulischin, Uwe Säuberlich

Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:

Erhältlich als:
Einband:
gebunden
Umfang:
200 Seiten
Format:
13,5 x 21,0
ISBN:
978-3-8029-7540-0
Bestellnummer:
7540
Gewicht (Gramm):
297
29,95
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Einmalige Lieferung