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        <name>WALHALLA Fachverlag</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-01T00:19:03+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Hessen: Tarifeinigung erzielt</title>
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                                            Die Löhne der hessischen Landesbeschäftigten steigen zum 1. Juli 2026 um 3 Prozent, mindestens jedoch um 110 Euro, und zum 1. Oktober 2027 um weitere 2,8 Prozent. 
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                <![CDATA[
                 Verständigung auf Tarifabschluss 
 Am 27. März 2026 einigten sich das Land Hessen und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di) auf Neuerungen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H). 
 Hinsichtlich der Entgeltregelungen wurde eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2028 vereinbart, was 25 Monaten entspricht. 
 Erhöhung der Entgelte 
 Das Einigungspapier sieht vor, dass die Entgelte für die Tarifbeschäftigen ab dem 1. Juli 2026 um 3 Prozent, mindestens aber 110 Euro, sowie ab dem 1. Oktober 2027 um weitere 2,8 Prozent erhöht werden. Dynamische Zulagen werden ab dem 1. Juli 2026 um 3,03 Prozent und ab dem 1. Oktober 2027 um weitere 2,8 Prozent angehoben. 
 Die Vergütung der Auszubildenden sowie Praktikantinnen und Praktikanten werden zum 1. Juli 2026 um 80 Euro und zum 1. Oktober 2027 um weitere 70 Euro erhöht. Die derzeit geltenden (befristeten) Übernahmeregelungen werden unverändert bis zum 28. Februar 2028 verlängert. 
 Zudem kommt es zu einer Erhöhung der Schicht- und Wechselschichtzulagen. Zum 1. Oktober 2026 erhalten Beschäftigte, die ständig Wechselschicht leisten, eine Zulage von 200 Euro monatlich (bei nicht ständiger Wechselschicht wird sie 1,19 Euro pro Stunde betragen). Die Zulage für ständige Schichtarbeit wird auf 100 Euro angehoben (bzw. 0,60 Euro pro Stunde für nicht ständige Schichtarbeit). 
 Verbesserungen in der Entgeltordnung 
 Der Tarifkompromiss sieht Verbesserungen und Änderungen in der Entgeltordnung zum TV-H vor, die zum 1. Januar 2027 in Kraft treten: 
 • Die Regelung, dass Tarifbeschäftigte bei Nichterfüllung der vorgeschriebenen Ausbildungsqualifikation eine Entgeltgruppe niedriger eingruppiert werden, wird auf den Bereich der Beschäftigten mit körperlich/handwerklich geprägten Tätigkeiten erweitert. • Eingruppierungsregelungen für einzelne Berufsgruppen, wie für Beschäftigte in der Steuerverwaltung, im Hausmeisterdienst, im Gartenbau und im Kassendienst sowie für Berechner von Dienst- und Versorgungsbezügen werden geändert, um zusätzliche Aufstiegsmöglichkeiten und Höhergruppierungen zu ermöglichen. 
 Landesticket und Digitalisierungstarifvertrag 
 Das Landesticket Hessen, das eine unentgeltliche Nutzung des Nah- und Regionalverkehr im Bereich des Landes Hessen ermöglicht, gilt unverändert bis zum 28. Februar 2028 fort. 
 Der Digitalisierungsvertrag Hessen wird zukünftig KI-Anwendungen berücksichtigen. Die dort geregelten Ansprüche zur Qualifizierung, Arbeitsplatz- und Entgeltsicherung gelten dann auch für die Folgen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung. 
 Übertragung auf Besoldung und Versorgung 
 Nach dem Einigungspapier gehen die Tarifvertragsparteien davon aus, dass die erzielten Einkommensverbesserungen zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten des Landes Hessen sowie dessen Richter und Versorgungsempfänger übertragen werden. Die Landesregierung wird entsprechende Gesetzesentwürfe auf dem Weg bringen. 
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                            <updated>2026-03-30T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gelingt eine Tarifeinigung in Hessen?</title>
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                                            Für 26. und 27. März 2026 ist die letzte Verhandlungsrunde im Tarifstreit für den hessischen Landesdienst anberaumt, bei der ein Ergebnis gefunden werden soll. 
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                <![CDATA[
                 7 Prozent mehr Geld 
 Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (ver.di sowie dbb beamtenbund und tarifunion) fordern vom Land Hessen, dass die rund 58.000 Tarifbeschäftigten der Länderbehörden eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent bei mindestens 300 Euro erhalten.  
 Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und inhaltsgleich auf die hessischen Landes- und Kommunalbeamten übertragen werden. Die Vergütung der Auszubildenden soll um 200 Euro angehoben werden. Die Laufzeit der Entgeltregelungen soll nach Gewerkschaftsvorstellungen bei einem Jahr liegen. 
 Erfolgloser Verhandlungsauftakt 
 Die erste Verhandlungsrunde fand am 27. Februar 2026 statt, die ergebnislos verlief. Enttäuscht zeigte sich dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing, der sich den Auftakt konkreter gewünscht hätte. Es gelte, den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen weiterzuentwickeln und innerhalb des öffentlichen Dienstes konkurrenzfähig zu halten. 
 In der laufenden Tarifrunde wird auch darüber verhandelt, ob die 12.000 bis 13.000 studentischen Hilfskräfte in den Geltungsbereich der tariflichen Regelungen einbezogen werden. ver.di Hessen fordert, dass der momentane Status – nämlich kurze Beschäftigungsverträge, Bezahlung nur knapp über den Mindestlohn und keine tariflichen Schutzrechte – beendet gehöre. 
 Durchführung von Warnstreiks 
 Im Vorfeld der Tarifgespräche Ende März haben die Gewerkschaften zur Teilnahme an Streikaktionen aufgerufen. So haben sich etwa am 24. März 2026 2.800 Protestierende in Frankfurt und Kassel versammelt, die Wertschätzung vom Arbeitgeber auch in finanzieller Hinsicht verlangt haben. 
  Innenminister Roman Poseck als Verhandlungsführer des Landes Hessen mahnt, dass ein Tarifabschluss nachhaltig und verantwortbar sein muss. Die Forderungen der Gewerkschaften würden zusätzliche 1,6 Milliarden Euro kosten, was die Finanzlage nicht hergebe. 
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                            <updated>2026-03-25T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Auftakt der Tarifrunde Hessen</title>
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                                            Ab 27. Februar 2026 wird verhandelt, ob Beschäftigte des Landes Hessen 7 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 300 Euro, erhalten sollen. 
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                <![CDATA[
                 Eigenständige Tarifverhandlungen in Hessen 
 Das Land Hessen führt seit dem Austritt aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) im Jahr 2004 selbständige Tarifgespräche mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (ver.di sowie dbb beamtenbund und tarifunion). Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) orientiert sich jedoch im Wesentlichen an den der Länder (TV-L). Die letzten Tarifrunden des Landes Hessen fanden zumeist im Anschluss an die Ländergespräche statt. Die Laufzeit zu den Entgeltregelungen endete am 31. Januar 2026, was die Möglichkeit zu neuen Verhandlungen (ggf. mit Streiks) eröffnet. 
 Kernforderungen der Gewerkschaften 
 Die Gewerkschaften haben für die hessischen Landesbeschäftigten nahezu dieselben Forderungen wie für die Tarifrunde 2025/2026 der Länder erhoben: Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent bei einem Mindestbetrag von 300 Euro. 
 Die Vergütung der Auszubildenden und Praktikanten soll um 200 Euro angehoben werden. Die neue Laufzeit der Entgeltregelungen soll bei zwölf Monaten liegen.&amp;nbsp;Daneben sollen studentische Beschäftigte in den Geltungsbereich des TV-H einbezogen und Auszubildende sollen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in den Landesdienst übernommen werden. 
 Anlehnung an TV-L Ergebnis? 
 Bei der letzten Tarifrunde im Jahr 2024 einigten sich die hessischen Tarifpartner auf eine Anhebung der Gehälter um einen Festbetrag von 200 Euro zum 1. Februar 2025 und um weitere 4,8 Prozent zum 1. August 2025 (Einigung Hessentarif vom 15. März 2024). Dieselben Erhöhungsschritte wurden zuvor von den Ländern im Rahmen des Tarifkompromisses vom 9. Dezember 2023 vereinbart. 
 Am 14. Februar 2026 gelang der Durchbruch in den Tarifverhandlungen der Länder. Die Entgelte der Tarifbeschäftigten, die unter den TV-L fallen, werden zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent bei einem Mindestbetrag von 100 Euro angehoben. Weitere Erhöhungsschritte sind zum 1. März 2027 um weitere 2,0 Prozent und zum 1. Januar 2028 um weitere 1,0 Prozent vorgesehen. Die Laufzeit beträgt 27 Monate. 
 Fahrplan 
 Am 27. Februar 2026 startet die Einkommensrunde in Wiesbaden. Am 9. und 10. März 2026 folgt eine Zwischenrunde auf Arbeitsebene. Es wird angestrebt, in Rahmen der Verhandlungsrunde am 26. und 27. März 2026 eine Tarifeinigung abzuschließen. 
 Eine weitere Forderung betrifft die zeitgleiche und systemkonforme Übernahme dem Tarifergebnisse auf die hessischen Beamten, Richter und Versorgungsempfänger. Auch diese Berufsgruppen könnten dann vom Tarifergebnis profitieren. 
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                            <updated>2026-02-19T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Einigung in TV-L Tarifrunde erzielt</title>
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                                            Die Beschäftigten der Länder erhalten eine Gehaltserhöhung von mindestens 5,9 Prozent in drei Schritten. Mit Hochrechnung der neuen Entgelttabellen. 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Durchbruch in Verhandlungen 
 Vom 11. bis 14. Februar 2026 fand die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit der Länder statt. Dabei konnten sich die TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di) auf einen Kompromiss verständigen. 
 Das Einigungspapier sieht eine Laufzeit von 27 Monaten vor und gilt bis zum 31. Januar 2028. Zu den wesentlichen Entgeltregelungen des Tarifabschlusses: 
 Erhöhung der Tabellenentgelte und Zulagen 
 Der Tarifkompromiss sieht eine Anhebung der Tariflöhne in drei Schritten vor: Zum 1. April 2026 erhöhen sich die Gehälter um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro. Ab dem 1. März 2027 werden die Entgelte um weitere 2,0 Prozent angehoben und zum 1. Januar 2028 erfolgt eine lineare Erhöhung um weitere 1,0 Prozent.  Sonstige dynamisierte Entgeltbestandteile erhöhen sich ab dem 1. April 2026 um 2,82 Prozent, ab dem 1. März 2027 um weitere 2,0 Prozent und ab dem 1. Januar 2028 um weitere 1,0 Prozent. 
 Hochrechnung der neuen Entgelttabellen 
 Anhand der vereinbarten Erhöhungsschritte finden Sie nachfolgend die redaktionell hochgerechneten Entgelttabellen: Die neuen Entgelttabellen für die Beschäftigten der Länder finden Sie  hier  Die neuen Entgelttabellen für die Pflegekräfte der Länder finden Sie  hier  Die neuen Entgelttabellen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder finden Sie  hier  
 Anhebung von Zulagen 
 Über eine Zulagenerhöhung können sich Tarifbeschäftigte freuen, die im Schichtdienst arbeiten. Die Zulage für ständige Wechselschichtarbeit erhöht sich zum 1. Juli 2026 auf 200 Euro monatlich, die Zulage für ständige Schichtarbeit wird zeitgleich auf 100 Euro monatlich angehoben. 
 Ebenso werden zum 1. Juli 2026 die Zulagen für nichtärztliche Beschäftigte an Universitätskliniken und Krankenhäusern angehoben; für ständige Wechselschichtarbeit auf 250 Euro monatlich und für ständige Schichtarbeit auf 100 Euro monatlich. 
 Überstunden 
 Die Tarifeinigung sieht eine Neuregelung zu Überstunden bei Schicht- und Wechselschichtarbeit vor. 
 Ab dem 1. Juli 2026 wird die tarifliche Bestimmung zu Überstunden bei Schicht- und Wechselschichtarbeit neu gefasst. Als Überstunden nach dem Tarifvertrag gelten künftig sowohl ungeplante Überstunden, die über die im Schichtplan festgelegten Arbeitsstunden angeordnet worden sind, als auch geplante Überstunden, die über die vereinbarte Arbeitszeit vorgesehen sind. Auch bei Teilzeitbeschäftigten können dann im Rahmen von Schicht- und Wechselschichtarbeit (ggf. zuschlagspflichtige) Überstunden entstehen. 
 Bewertung der Tarifpartner 
 Für Andreas Dressel, Vorsitzender und Verhandlungsführer der TdL, zeigen die Tarifpartner mit dem Kompromiss gesamtstaatliche Verantwortung in Hinblick auf die Kassenlage der Länder. Mit der Laufzeit von 27 Monaten haben die Bundesländer Planungssicherheit gewonnen.&amp;nbsp; 
 ver.di-Vorsitzender Frank Werneke erklärte, mit der Tarifeinigung im Länderbereich werde mit der Tariflohnentwicklung gegenüber Bund und Kommunen Schritt gehalten. Im April 2025 wurde für Beschäftige, die unter den TVöD fallen, eine Erhöhung der Tabellenentgelte in zwei Schritten um insgesamt 5,8 Prozent beschlossen. 
 Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten von Ländern und Kommunen 
 Vor allem für die Gewerkschaft dbb ist aktuelle Tarifrunde noch nicht endgültig abgeschlossen. dbb-Vorsitzender Volker Geyer hat im Rahmen der Pressekonferenz zum Verhandlungsabschluss die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten der Länder und Kommunen gefordert. 
 Die Mehrkosten sind von der Arbeitgeberseite wie folgt beziffert worden: Der erzielte Tarifkompromiss kostet den Ländern alleine im Tarifbereich etwa 4,11 Milliarden Euro. Bei einer inhaltsgleichen Übernahme auf den Bereich der Beamten, Richter und Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen belaufen sich zusätzlichen Ausgaben auf 12,34 Milliarden Euro. 
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                            <updated>2026-02-16T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Weitere Neuerungen im TV-L</title>
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                                            Die Tarifeinigung vom 14. Februar 2026 bringt Verbesserungen für Nachwuchskräfte der Länder und eine Angleichung der Arbeitsbedingungen Ost an West. 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Erhöhung der Ausbildungsentgelte 
 Im Rahmen der Tarifrunde 2025/26 haben sich die TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di) auf ein Paket für Nachwuchskräfte verständigt, das die Attraktivität der Länder als Arbeitgeber stärken soll. 
 Hierzu zählt die Anhebung der tariflichen Vergütung von Auszubildenden, dual Studierenden sowie Praktikantinnen und Praktikanten in Höhe von insgesamt 150 Euro in drei Schritten: 
 Zum 1. April 2026 werden die Entgelte der Nachwuchskräfte um einen Festbetrag von 60 Euro erhöht. Die nächsten Anhebungen erfolgen zum 1. März 2027 um weitere 60 Euro und zum 1. März 2028 um weitere 30 Euro. 
 Abschlussprämie und weitere Neuerungen 
 Die Abschlussprämie nach den Tarifverträgen für Auszubildende und dual Studierende wird neu gestaffelt. Für die Gesamtnote „Sehr gut“ oder „Gut“ wird ab dem 1. Januar 2027 eine Prämie von 500 Euro ausbezahlt, für die Gesamtnoten „Befriedigend“ oder „Ausreichend“ 400 Euro. 
 Die (befristeten) Übernahmeregelungen werden bis zum 31. Januar 2028 verlängert. Nach der Übernahme ab Note „Befriedigend“ verkürzt sich ab dem 1. März 2026 die Stufenlaufzeit der Erfahrungsstufe 1 um sechs Monate.&amp;nbsp;Zum 1. Januar 2027 werden Auszubildende nach dem Pflegefachassistenzgesetz in den Geltungsbereich des TVA-L Pflege einbezogen. 
 Angleichungen erfolgen zudem bei der vermögenswirksamen Leistung . Für alle Nachwuchskräfte, die nach Tarifverträgen vergütet werden, erhöht sich Zahlung auf 13,29 Euro monatlich 
 Studentische Beschäftigte 
 Im Rahmen der Tarifeinigung haben die Tarifpartner eine schuldrechtliche Vereinbarung getroffen, die das Stundenentgelt der studentischen Beschäftigten regelt. 
 Ab dem Sommersemester 2026 erhalten diese für jede arbeitsvertraglich vereinbarte Stunde ein Entgelt von mindestens 15,20 Euro; ab dem Sommersemester 2027 beträgt es mindestens 15,90 Euro. Diese Beschäftigungsverhältnisse sollen in der Regel für ein Jahr begründet werden. 
 Angleichung der Arbeitsbedingungen Ost an West 
 Der Tarifkompromiss vom 14. Februar 2026 sieht eine Angleichung der Arbeitszeit an Unikliniken im gesamten Bundesgebiet und Vereinheitlichung beim Kündigungsschutz vor. Für Beschäftigte an Universitätskliniken im Tarifgebiet Ost – mit Ausnahme der Ärztinnen und Ärzte – wird die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit abgesenkt. Ab dem 1. Januar 2027 beträgt sie 39,5 Stunden, ab dem 1. Januar 2028 39,0 Stunden und ab dem 1. Januar 2029 38,5 Stunden. 
 Ab dem 1. Januar 2027 wird die Regelung zur ordentlichen Unkündbarkeit nach 15 Beschäftigungsjahren nach Vollendung des 40. Lebensjahres auf das Tarifgebiet Ost ausgedehnt; sie gilt dann einheitlich im gesamten Bundesgebiet. 
 Hamburg-Zulage 
 Die Tarifpartner erklärten im Zuge der Verhandlungen, dass der Tarifvertrag über Zulagen für bürgernahe Dienste für die Hamburger Landesbeschäftigten zustande kommen wird. Der angedachte Zuschuss zum Deutschlandticket soll allerdings übertariflich umgesetzt werden. 
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                            <updated>2026-02-16T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gelingt der Durchbruch bei den TV-L Verhandlungen?</title>
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                                            Mit Spannung wird erwartet, ob in der am 11. Februar 2025 beginnenden dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Länder eine Einigung erzielt werden kann. 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Streikcountdown bis Verhandlungsbeginn  
 Vom 11. bis 13. Februar 2026 finden in der Tarifrunde zur Neuverhandlung des TV-L die letzten planmäßigen Verhandlungsgespräche statt. Im Vorfeld haben Tarifbeschäftigte in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Dienstes der Länder an Warnstreiks teilgenommen.  So haben am Freitag, dem 5. Februar 2026, 4.800 Demonstrierende in Stuttgart ihre Forderungen nach einer Entgelterhöhung um sieben Prozent bei einem Mindestbetrag von 300 Euro unterstrichen. Bereits am 29. Januar 2026 fand ein Jugendstreiktag statt, bei dem die Auszubildenden eine höhere Auszubildendenvergütung von monatlich 200 Euro mehr gefordert haben. 
  Einigungskorridor der Arbeitgeberseite  
 Mitte Januar 2026 hat die Arbeitgeberseite im Zuge der zweiten Verhandlungsrunde einen Einigungskorridor vorgelegt, unter dem ein Kompromiss erzielt werden könnte. Nach Vorstellung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder können die Entgelte leicht über der Inflationserwartung in drei Schritten in den Haushaltsjahren 2026, 2027 und 2028 angehoben werden. Laut dem Vorsitzenden der Gewerkschaft ver.di, Frank Werneke, dürfe ein möglicher Abschluss nicht schlechter ausfallen als die Einigung, die im April 2025 für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen erzielt wurde. Das Ergebnis bestand in einer Gesamterhöhung von 5,8 Prozent in zwei Schritten. 
  Lücke von 600.000 Beschäftigten  
 Nach Angaben der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fehlen in Bund, Ländern und Kommunen über 600.000 Beschäftigte. dbb-Vorsitzender Volker Geyer machte am 4. Februar 2026 während einer Demonstration in Hannover deutlich, dass man nur mit konkurrenzfähigen Angeboten gegenüber der Privatwirtschaft Personal im öffentlichen Dienst halten könne. Bis zum Verhandlungsbeginn werden die Arbeitnehmervertreter noch einmal für eine „letzte Druckwelle“ sorgen, um zu einer Tarifeinigung zu gelangen. Sollte die dritte Verhandlungsrunde zu keinem Ergebnis führen, wird mit einer vierten Verhandlungsrunde zu rechnen sein, die bisher nicht terminiert wurde. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2026-02-09T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warnstreiks an Universitätskliniken</title>
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                                            Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten an Universitätskliniken aufgerufen, am 27. und 28. Januar 2026 die Arbeit niederzulegen. 
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                  Enttäuschung nach zweiter Verhandlungsrunde  
 Ernüchtert zeigten sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (ver.di sowie dbb beamtenbund und tarifunion) nach der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt beim öffentlichen Dienst der Länder. dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer beklagte, der von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vorgelegte Einigungskorridor entspreche keinem abschlussfähigen Angebot, um eine Einigung im Februar 2026 erzielen zu können. Es habe kaum erkennbare Fortschritte gegeben. 
  Vergleich zu TVöD-Abschluss  
 Man werde kein Angebot der TdL annehmen, das weit hinter dem Abschluss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen vom April 2025 liegen werde. Dort verständigte man sich auf eine Gehaltserhöhung in zwei Schritten in Höhe von 3,0 Prozent bei einem Mindestbetrag von 110 Euro und von weiteren 2,8 Prozent. Die aktuelle Gewerkschaftsforderung liegt bei 7 Prozent Lohnsteigerung bei einem Mindestbetrag von 300 Euro; die Arbeitgeberseite hat in der zweiten Verhandlungsrunde erklärt, man könne sich eine Erhöhung der Entgelte leicht über der Inflationserwartung vorstellen. 
  Zeichen stehen auf Streik  
 Nach Ansicht von ver.di-Vorsitzenden Frank Werneke hätten die Arbeitgeber den Ernst der Lage für die Beschäftigten der Länder nicht erkannt. Zugleich hat er sie aufgerufen, die Forderungen der Gewerkschaften durch Streikaktionen zu unterstützen. Dem Aufruf kommen die Beschäftigten im Gesundheitswesen nach, wovon am 27. und 28. Januar 2026 die Universitätskliniken betroffen sind. Ärzte, die zum größten Teil in der Ärztegewerkschaft Marburger Bund organisiert sind, nehmen an dieser Tarifrunde nicht teil und verrichten ihre Arbeit ohne Einschränkungen. 
  Weitere Wochen mit Warnaktionen  
 Bis zum 11. Februar 2026, dem Auftakt der dritten Verhandlungsrunde, ist mit weiteren Beeinträchtigungen bei Finanzverwaltungen, Straßenräumdiensten und Schulen zu rechnen. 
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                            <updated>2026-01-27T06:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Einigungskorridor vorgelegt bei den Tarifverhandlungen</title>
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                                            Die TdL hat in der zweiten Verhandlungsrunde bei den Tarifverhandlungen der Länder Eckpunkte vorgelegt, mit denen ein Kompromiss erreicht werden könnte. 
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                <![CDATA[
                  Eckpunkte für mögliche Tarifeinigung  
 Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (ver.di sowie dbb beamtenbund und tarifunion) haben am 15. und 16. Januar 2026 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die Tarifgespräche fortgesetzt. 
 Dabei hat die TdL ihre Vorstellungen präsentiert, wie die Gehälter für die Beschäftigten der Länder angehoben werden könnten: 
 Demnach könnten die Entgelte leicht über der Inflationserwartung in drei Schritten in den Haushaltsjahren 2026, 2027 und 2028 erhöht werden. Die Laufzeit der neuen Einigung soll 29 Monate betragen, die dann zum 31. März 2028 enden würde. Die prozentuale Gesamterhöhung läge bei etwa fünf Prozent ohne einen Mindestbetrag. 
 Für die Arbeitgeberseite wäre zudem eine Erhöhung der Wechselschicht- und Schichtzulage von 105 Euro auf 150 Euro bzw. von 40 Euro auf 60 Euro vorstellbar. 
  Schwerpunkt „Azubi-Paket“  
 Die Arbeitgeberseite kann sich deutliche Verbesserungen für Auszubildende vorstellen. Die Vergütung könne in drei Schritten um insgesamt 120 Euro angehoben werden. Für übernommene Auszubildende mit mindestens gutem Abschluss können sowohl die Stufe&amp;nbsp;2 der Entgelttabelle sechs Monate früher erreicht werden als auch die Abschlussprämie erhöht werden. 
 Die Mindestlohnentgelte von studentischen Beschäftigten können über den Mindestlohn erhöht werden (15,06 Euro zum Sommersemester 2026, 15,76 Euro zum Sommersemester 2027, 16,49 Euro zum Sommersemester 2028). 
  Weiterentwicklung des Eingruppierungsrechts  
 Der von den Gewerkschaften geforderte Einstieg in Verhandlungen zur Reform der Entgeltordnung der Länder wird von der Arbeitgeberseite nicht abgelehnt. 
 Allerdings bestehe die TdL auf Einhaltung der im Rahmen der Tarifrunde 2019 abgegebenen Verhandlungszusage, wonach man den Begriff des „Arbeitsvorgangs“ neu definieren müsse, um eine bessere Feindifferenzierung bei den Aufgabenanteilen vornehmen zu können. 
 Dafür könne man über eine stufengleiche Höhergruppierung und eine Paralleltabelle für Lehrkräfte ab dem Schuljahr 2028/2029 sprechen. 
  Fortsetzung der Verhandlungen  
 Die nächste und (planmäßig) letzte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis 13. Februar 2026 in Potsdam statt. 
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                            <updated>2026-01-19T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gewerkschaften erwarten Angebot</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Vor der zweiten Verhandlungsrunde am 15. und 16. Februar 2026 nimmt in der Tarifrunde der Länder die Anzahl an Warnstreiks zu. 
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                <![CDATA[
                  Enttäuschung nach erster Verhandlungsrunde  
 Bei den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes herrschte nach dem Auftakt der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder Unzufriedenheit. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf Arbeitgeberseite verwies auf die Kassenlage, ohne ein Angebot zur Lohnsteigerung vorzulegen. 
 dbb-Chef Volker Geyer forderte im Rahmen der dbb-Jahrestagung 2026 die TdL auf, bei den anstehenden Tarifgesprächen ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Politik müsse aufhören, von den Beschäftigten immer mehr zu verlangen und gleichzeitig ihnen gleichzeitig immer weniger zu geben. Das Personal müsse gestärkt werden, um gut auf Krisen vorbereitet zu sein. 
  7 Prozent, mindestens 300 Euro mehr  
 Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender, betonte, dass man für eine echte Reallohnsteigerung eintrete und sich mit einem bloßen Inflationsausgleich nicht zufriedengäbe. Das Argument, es sei kein Geld da, zähle wegen höherer Steuereinnahmen für ihn nicht. 
 200 Euro mehr werden für die Nachwuchskräfte gefordert. Verhandlungsgegenstand ist ebenso ein eigenständiger für die rund 300.000 studentisch&amp;nbsp;Beschäftigten, für die die Gewerkschaften sichere Arbeitsplätze garantieren möchten. 
  Erste Warnstreiks  
 Im Vorfeld der zweiten Verhandlungsrunde, die am 15. und 16. Februar 2026 in Potsdam stattfindet, ist es bereits bundesweit zu einzelnen Streikaktionen bei Verwaltungen, an Kliniken und Hochschulen gekommen. 
 Interessant wird auch zu beobachten sein, ob die Länder das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen. Zum Jahresende 2025 kündigte der bayerische Ministerpräsident Söder an, zukünftige Erhöhungen erst sechs Monate später an die Beamtinnen und Beamten weiterzugeben. 
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                            <updated>2026-01-13T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Verhandlungsauftakt TV-L Runde ohne Ergebnis</title>
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                                            Am 3. Dezember 2026 legte die Arbeitgeberseite in der Tarifrunde der Länder kein Angebot zu einer Lohnerhöhung vor. 
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                <![CDATA[
                  Austausch der gegenseitigen Positionen  
 In dem gut zwei Stunden andauernden Gespräch stellten am 3. Dezember 2025 die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di) der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ihre zentralen Forderungen vor. 
 Das Kernanliegen besteht dabei in einer Lohnerhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro, einer Laufzeit von zwölf Monaten und 200 Euro mehr für Auszubildende. 
 Für die Arbeitgeberseite passe die geforderte Lohnerhöhung nicht in die Zeit, da die Finanzlage das nicht hergebe. Die TdL legte in der ersten Runde kein Angebot vor, weshalb die erste Runde ohne Einigung zu Ende ging. 
  Vergleich zur TVöD-Tarifrunde  
 In der ersten Jahreshälfte 2025 fand die Tarifrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen statt, in der die Gewerkschaften Einkommenserhöhungen von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro, forderten. 
 Am 6. April 2025 gelang eine Einigung, die eine Steigerung in zwei Schritten vorsah, und zwar eine lineare Anhebung der Gehälter zum 1.&amp;nbsp;April 2025 um 3,0 Prozent bei einem Mindestbetrag von 110 Euro und zum 1. Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent (ohne Mindestbetrag). 
 In der momentanen laufenden Tarifrunde der Länder verweist die TdL auch darauf, dass eine Entgeltsteigerung zum 1. Februar 2025 um 5,5 Prozent erfolgt ist. 
  Folgetermin im Januar 2026  
 Die Tarifgespräche werden am 15. und 16. Januar 2026 fortgesetzt. Die Gewerkschaften rufen die Beschäftigten der Dienststellen auf, erste Protestaktionen durchzuführen und den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. 
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                            <updated>2025-12-04T07:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Auftakt in die TV-L Tarifrunde 2025/2026: 7 Prozent mehr Geld, mindestens 300...</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die Gewerkschaften dbb und ver.di haben ihre Forderungen für die Einkommensrunde 2025/26 für die Beschäftigten der Länder vorgestellt (mit Prognosetabellen). 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Auftakt in die TV-L Tarifrunde 2025/2026  
 Am 17. November 2025 haben der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer und der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke ihre Forderungen für die kommende Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bekanntgegeben. 
 Verhandelt wird für etwa 1,2 Millionen Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder mit Ausnahme des Bundelandes Hessen, das nicht der TdL angehört und eigenständige Tarifgespräche führt.&amp;nbsp; 
  Erhöhung der Entgelte  
 Zentrales Anliegen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ist die Einkommenserhöhung für die Tarifbeschäftigten: 
 
 Die Tabellenentgelte sollen um 7 Prozent bei einem Mindestbetrag von 300 Euro monatlich angehoben werden. 
 Die Zeitzuschläge sollen um 20 Prozentpunkte steigen. 
 Die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten sollen um 200 Euro monatlich erhöht werden. 
 
 Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. 
  Prognosetabellen bei Umsetzung der Gewerkschaftsforderungen  
 Wie würden die neuen Entgelttabelle aussehen, wenn die Arbeitgeberseite dieser Entgelterhöhung zustimmen sollte? 
 Eine Prognosetabelle für die Beschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 15 finden Sie  hier . 
 Eine Prognosetabelle für Pflegekräfte finden Sie  hier. &amp;nbsp; 
 Eine Prognosetabelle für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst finden Sie  hier.  
  Übertragung auf Beamtinnen und Beamte  
 Ein weiteres wesentliches Anliegen von dbb und ver.di ist die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich. Hiervon würden die rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamten der Länder und Kommunen profitieren; ebenso die Versorgungsempfänger. 
  Mehrkosten von bis zu 12,6 Milliarden Euro  
 Für Andreas Dressel, TdL-Verhandlungsführer und Finanzsenator Hamburgs, seien die Forderungen der Gewerkschaften überzogen. Der Mindestbetrag von 300 Euro hätte für rund 860.000 Beschäftigte Lohnerhöhungen von bis zu 12,3 Prozent zur Folge. 
 Die Mehrkosten für die Länder würden sich alleine im Tarifbereich auf 4 Milliarden Euro belaufen, bei Übernahme des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich lägen sie bei rund 12,6 Milliarden Euro.&amp;nbsp; 
  Verhandlungstermine der Tarifrunde  
 Die Tarifrunde beginnt am 3. Dezember 2025 in Berlin und soll am 15. und 16. Januar 2026 sowie am 11. und 12. Februar 2026 in Potsdam fortgesetzt werden. 
 Nach Ansicht von Andreas Dressel seien schwere Verhandlungen zu erwarten, da von den Gewerkschaften unrealistische Ziele ausgerufen wurden. 
 Für die Gewerkschaften seien Lohnsteigerungen von sieben Prozent erforderlich, damit der öffentliche Dienst attraktiv bleibe. 
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                            <updated>2025-11-27T07:00:00+01:00</updated>
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