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Entstehungsgeschichte und Einführung in das Handbuch

mit den rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Vermittlung und

Integrationsarbeit. Ziel ist es, ein umfangreiches und strukturiertes Bild

über verschiedene Ansatzpunkte der Integrationsarbeit zu vermitteln

und den Lesern die Möglichkeit zu bieten, die in der eigenen Dienst-

stelle vorgefundenen Rahmenbedingungen und geschäftspolitischen

Entscheidungen einzuordnen und hinsichtlich ihrer Ausgewogenheit

differenzierter beurteilen zu können.

In

Kapitel 4

„Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik“

wird zu-

nächst der übergeordnete arbeitsmarktpolitische Gesamtzusammen-

hang verdeutlicht, in dem die einzelnen Förderleistungen eingebettet

und zu verstehen sind. Basierend auf einer Systematik von grundlegen-

den Teilaufträgen der aktiven arbeitsmarktpolitischen Förderungen

(Maßnahmen zur direkten Vermittlung in Arbeit, zur Förderung einer

beruflichen Weiterbildung, zur Abwendung drohender Arbeitslosig-

keit usw.) werden die wichtigsten Instrumente aus dem SGB II und

SGB III im Einzelnen vorgestellt. Abschließend gehen wir auf die Wir-

kungen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ein, insbesondere im

Hinblick auf die Perspektive der Fachkraft vor Ort.

Kapitel 5

„Beratung in der Arbeitsförderung und Grundsicherung“

vermittelt ein fundiertes Verständnis von Beratung im Kontext der Be-

schäftigungsförderung. Im Einzelnen werden die Funktion, Angebots-

struktur, Grundsätze und Voraussetzungen beruflicher und sozialinte-

grativer Beratung in den beiden Rechtskreisen (SGB II und SGB III)

skizziert und erläutert. Wir verdeutlichen zum einen die besondere Be-

deutung, die Beratung in der individuellen Arbeit mit arbeit- und ratsu-

chenden Personen hat, machen aber zum anderen auch auf die grund-

sätzlichen Herausforderungen und Spannungsfelder aufmerksam, auf

die die Fachkräfte im Kontext der öffentlichen Beschäftigungsförderung

stoßen.

Kapitel 6

„Case Management in der Beschäftigungsförderung“

bietet

einen kompakten Überblick über das beschäftigungsorientierte Fallma-

nagement. Neben einer definitorischen Ein- und Abgrenzung zählen

dazu u. a. ein geschichtlicher Abriss, rechtliche und konzeptionelle

Grundlagen sowie das Prozessmodell des Case Managements, verschie-

dene Umsetzungsvarianten in den Jobcentern und Evaluationsergeb-

nisse zur Umsetzung des Fallmanagements im SGB II. Weiterhin gehen

wir auf Anforderungen und Kompetenzen von Case Managern/Mana-

gerinnen und die zentrale Aufgabe der Vernetzung im Case Manage-

ment ein. Das Kapitel schließt mit einem Überblick über die sozialinteg-

rativen Leistungender Grundsicherung, dienicht nur imFallmanagement

von Bedeutung sein können, ab.

Die einzelnen Kapitel sind so angelegt, dass sie je nach Kenntnisstand und

Interesse auch separat gelesen werden können, d. h., sie setzen keine

speziellen Vorkenntnisse aus vorhergehenden Kapiteln voraus. In allen