Umstellung auf Pflegegrade in Altenheimen

Umstellung auf Pflegegrade in Altenheimen

Praxisleitfaden

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ISBN: 978-3-8029-2220-6
Bestellnummer: 2220600
Auflage: 1
Erschienen: April 2016
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Wer nicht verhandelt, erhält keinen PSG II-Zuschlag! Wer verhandeln möchte, muss frühzeitig...

Wer nicht verhandelt, erhält keinen PSG II-Zuschlag!

Wer verhandeln möchte, muss frühzeitig das Pflegestufenmanagement aktivieren!

Die ab 1.1.2017 geltenden Pflegegrade werden die Pflegestufen und Einstufungen zur eingeschränkten Alltagskompetenz ersetzen. Die Vorarbeiten in den Einrichtungen müssen bereits jetzt beginnen, um die wirtschaftliche Umstellung zum Jahreswechsel erfolgreich schultern zu können.

Jeder Heimbetreiber wird sich aufgrund der existentiellen wirtschaftlichen Bedeutung mit der Pflegegradumstellung zu befassen haben. Je mehr Wissen ihm zur Verfügung steht, desto besser kann der ökonomische Übergang optimiert werden. Wer sich nicht strategisch ausrichtet, wird im Jahr 2017 mitunter auf die Situation stoßen, dass die Pflegekasse anstatt mit 1.064 Euro nur noch mit 770 Euro bezuschusst, der Eigenanteil aber niedrig festgelegt wurde und bei diesem Bewohner die Heimentgelte dann um 300 Euro gesunken sind.

Um derartige Umsatzeinbußen im Jahr 2017 nicht nachbessern zu müssen, kann gut vorgearbeitet werden.

Der kompakte Praxisleitfaden zeigt, was der Heimbetreiber zu bedenken hat, wie gehandelt werden kann und welche Umsetzung tatsächlich ratsam ist. Er stellt zunächst die derzeitige Sachlage bezüglich Heimentgeltbestandteile bezogen auf Pflegestufen und Personalrichtwerte dar und gibt einen kurzen Überblick zum ab 1.1.2017 geltenden neuen Recht:

  • Pflegegrade und die Pflegestufenüberführung
  • Zuschuss des § 43 SGB XI zur vollstationären Pflege
  • Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil, Pflegesätzeüberführung
  • Neues Personalbemessungsverfahren, Personalrichtwerte
  • Bestandschutzklausel, Zuschlagsgewährung (PSG II-Zuschlag)

Darauf aufbauend erläutert der Autor, welche Faktoren analysiert und bewertet werden müssen:

  • Analyse der Heimentgelte
  • Analyse der Heimbewohner und Eigenanteile
  • Bewertung der Situation und Zieldefinition

Die Analyse führt dann zu folgenden strategischen Ableitungen bzw. zu folgenden Strategieempfehlungen:

  • Stellschraube EAK
  • Stellschraube Zeit
  • Faktor Bestandsschutz
  • Faktor Pflegesatzverhandlung

Als Zusammenfassung gibt der Autor noch Arbeitshilfen an die Hand:

  • Strategieübersichten
  • Zeittafel mit notwendigen Tätigkeiten und Fristen
  • Kopiervorlage: Berechnung einheitlicher Eigenanteil
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